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Aktuelle Projekte

LIME LANE LIZARDS

LIVE AT K-LANG STUDIO

Concert recorded live on Feb, 23rd. 2014 at K-Lang Studios, Mitterfels, Germany

 

Line Up:

 

Sepp Fischer – voc

Klaudia Salkovic – voc, p,acc
Stefan Lang – trp
Michael Reiß – g
Jochen Benkert – b

 

facebook.com/limelanelizards

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Liederabend mit allen Facetten

Klaudia Salkovic-Lang und Sepp Fischer im Raven

 

Wenn man etwas auf die lange Bank schiebt, wird man es trotzdem nicht los. So auch geschehen, bei zwei kongenialen Künstlern. Viele Jahre hat es gedauert, bis Klaudia Salkovic-Lang und der Regisseur des Mitterfelser Burgtheatervereins, Sepp Fischer, musikalisch zueinander fanden. Dann ging alles ganz schnell. Innerhalb einer Woche stand das Programm, die Setlist, die Arrangements.

 

Nutznießer dieser Liederabendidee waren die vielen Besucher, die sich am Sonntag ins Raven drängten. Kleine Bühne mit großer Wirkung war das Credo. Die beiden Hauptakteure hatten nämlich noch einige Trümpfe auf dem Beipackzettel. Doch dazu später.

 

Tom Waits und seine Lieder haben es dem Fischer Sepp angetan. Mit verklärtem Blick intoniert er mit rauchiger, gebrochener Stimme die Meisterwerke des Großmeisters. „Heart of Saturday night“ ist der sanfte Einstieg in einen Abend mit vielen Überraschungen. 

 

Die erste kommt sofort in Gestalt einer glänzend aufgelegten Klaudia Salkovic-Lang. Einem Vulkanausbruch gleich besingt sie das Lieblingsthema aller Frauen und Zalando-Jünger: New shoes. Groove in seiner Urform. Still sitzen zu bleiben, fällt ein erstes Mal schwer. Dass Klaudia einen riesigen Stimmumfang besitzt, wird bei Van Morrison´s „Tupelo honey“ klar. Ihr Mann, Stefan Lang, unterstreicht das Ganze mit einem gekonnten Solo auf dem Flügelhorn.

Dass ein Regisseur schauspielerisches Talent haben sollte, ist weitläufig bekannt. Schließlich muss er ja den Akteuren zeigen können, wo´s langgeht. Kann er, der Fischer Sepp. Mit Paolo Conte´s „Genova per noi“ stellt er den holzhackenden Adriano Celentano komödiantisch locker in die Ecke. Und als er singend und lallend behauptet, das Piano sei betrunken und nicht er, klopft sich das Publikum vor Vergnügen auf die Schenkel.

Aber auch die leisen Töne sind es, die das Konzert prägen. „The Brian & The Rose“ wirkt fast mystisch und lässt die Besucher den Atem anhalten, wenn Jochen Benkert zur tief flüsternden Stimme Fischers den Kontrabass mit dem Bogen erdig wummern lässt. Mucksmäuschenstill ist es in der geneigten Zuhörerschaft. Man könnte die berühmte Stecknadel fallen hören.

Salkovic-Lang gibt wieder Gas mit dem Soulklassiker „I heard it through the Grapewine“. Michael Reiss an E- oder Konzertgitarre spielt sich unaufdringlich, aber fein ins Quintett. Oft sehr reduziert, nur mit dem Bottleneck über die Bünde streifend, komplettiert er die durchdachten und klugen Arrangements.

Und als Sepp Fischer wunderbar lasziv das Wort „Striptease-Show“ in Tom Traubert´s Blues zelebriert, während Stefan Lang wunderschöne Fills mit dem Flügelhorn setzt, weiß man spätestens, dass es ein Konzert ist, das alle Facetten eines Liederabends mehr als abdeckt. Musikalisch höchstes Niveau, gepaart mit Spielfreude und –witz. Eine lohnende Geschichte, die nach Wiederholung schreit. Auch nach der letzten Zugabe geben die Zuhörer nicht wirklich auf. Aber irgendwann ist Schluss, weil „It´s a jungle out there“.

 

Bernd Vogel, Straubinger Tagblatt

 

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Vergangene Projekte

THE ROSTMOND ORCHESTRA & THE BLOWING SANTA CLAUSES | X-MAS CONCERT 2018

SO NICHT !

Besetzung:
Sepp Fischer – trb, voc
Bertl Wenzl – sax
Rainer J. Hofmann – p, acc
Tom Eyiip – g
Markus Hierl – g
Michael Straube – b
Dirk Pätzold – dr

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„In der Fremde muss man behutsam sein!”. So lehrten es zahlreiche Eltern ihren Kindern, nachdem es zahlreichen Großeltern grundsätzlich nicht so leicht gefallen war, diesen hehren Grundsatz europaweit in die Tat umzusetzen, schließlich herrschen anderswo vielleicht andere Bräuche, das Klima ist ein ganz anderes oder - am heikelsten - der Humor hat eine andere DNA. Nun sind wir ja schon die Kinder der Kinder und beherrschen das Behutsam-sein vorzüglich, sogar die genetisch bedingt eingeschränkte Fähigkeit zur Ironie in Texten überspielen wir geschickt mit locker eingestreuten gelben Kreisgesichtern unterschiedlichster Gestalt. Derart gefestigt sei hier das oben genannte Ensemble und seine Besonderheit allen Ungläubigen vorgestellt: Seit nunmehr genau zwanzig Jahren spielen das RMO & TBSC ihrer Bestimmung folgend genau ein Konzert pro Jahr, nämlich am Vorabend des sog. Heiligen Abends. Wie die Made der nordamerikanischen Singzikade scheint sich das Ensemble für ein Jahr im Untergrund zu verbergen, um zum Stichtag zu schlüpfen und noch vor den offiziellen Himmelsboten die Hirten (und die ganz Hirten) lärmend von der Weide zu locken. Im Jubiläumsjahr soll es abermals gelingen, eine weitere Vorstellung zu geben, und der Autor hat seine liebe Mühe, mitten im August schreibend das zu Erwartende in’s rechte Licht zu rücken. Machen wir’s also kurz: Ein hochkarätiges Ensemble unberechenbarer Musikanten spielt saisonales Liedgut jenseits der ausgetretenen akustischen Pfade. Erfahrungsgemäß hat das Publikum dabei mindestens so viel Spaß wie die Musiker. Und weil wir nicht in der Fremde sind, müssen wir auch nicht behutsam sein. Noch Fragen? Wir freuen uns auf den Winter und schicken gleich noch unser Motto für dieses Jahr voraus: So nicht!

THE ROSTMOND ORCHESTRA & THE BLOWING SANTA CLAUSES | X-MAS CONCERT 2017

FUTUR II

 

Dienstag 23. Dezember 2017 um 20.00 Uhr

Veranstaltungsort:Jazzclub im Leeren Beutel

Veranstalter:Jazzclub Regensburg e.V.

 

Besetzung:

Sepp Fischer – trb, voc
Bertl Wenzl – sax
Markus Hierl – g
Tom Eyiip – g
Rainer J. Hofmann – p, acc
Michael Straube – b
Dirk Pätzold – dr

_______________________________

Die deutsche Sprache, die für die Deutschen naturgemäß zur Gewohnheit geworden ist, und die vor allem von Deutschen, aber nicht von allen Deutschen in der Regel fließend gesprochen wird, ist bei behutsamer und korrekter Bedienung eine wunderbare Erfindung. Und so arg es uns ankommen mag, dass sie sich auf dem Weg vom Mund zum

Ohr zunehmend und andauernd durch ein Kreuzfeuer von Anglizismen und

Genitivapostrophen (die man gar nicht hören kann) quälen muss, so erfüllend warm wird einem um’s Herze, wenn uns plötzlich eine vergessen geglaubte Vokabel wie wunderschön oder Inbrunst oder Schweinskopfsülze begegnet. Sprache ist Wandel, unbestritten, und das nicht erst seit sich der Großteil der vertragsgebundenen Menschheit

vermittels zweier Daumen unterhält. Es spielt halt keine Rolle mehr, ob jemand auf den Mund gefallen ist oder nicht. Nun läge es nahe, eine komplette Konzertankündigung versuchsweise nur mit emoticons zu verfassen, aber am Ende dieser Zeile ist der Gedanke bereits wieder verworfen. Mit Weihnachten hat das alles nicht wirklich etwas zu tun, das sieht der Autor auch so, um so mehr aber mit der zu veröffentlichenden Absicht zu musizieren, gilt die Musik doch als die Universelle Sprache, deren Produktion unbenommen allgemeiner Prinzipien der Schallerzeugung bedarf, da kann man halt nicht anders. Das ist jetzt wirklich an den Haaren herbeigezogen, aber die Protagonisten dieses einzigartigen Ensembles verbinden genau diese Momente: Die Freude an der universelle Sprache und das Nicht-anders-können. Und so soll es auch und gerade diesmal vor allem um Schallerzeugung gehen, das haben wir geübt, wir können jetzt laut und leise. Die schöne deutsche Sprache hat für solche Fälle des jetzt-noch-nicht- dann-aber schon-vorbei einen ganz besonderen Casus zu bieten: Am 23. Dezember, wenn es auf Mitternacht zugeht, werden wir gespielt haben. Wunderschön! 

THE ROSTMOND ORCHESTRA & THE BLOWING SANTA CLAUSES | X-MAS CONCERT 2015

WIR MÜSSEN WEITER …

Mittwoch 23. Dezember 2015 um 20.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Jazzclub im Leeren Beutel

Veranstalter:

Jazzclub Regensburg e.V.

 

Besetzung:

Sepp Fischer – trb, voc 

Bertl Wenzl – sax 

Rainer J. Hofmann – p, acc 

Tom Eyiip – g 

Markus Hierl – g 

Michael Straube – b

Dirk Pätzold – dr

 

Wo wäre nun das Leichte im Schweren? Was quält uns jetzt und was tröstet uns dann? Wer ist gegangen, und was ist geblieben, was wird bleiben? Wer übernimmt etwas vom Unerträglichen, wer teilt, was keiner haben will, wer stemmt die Balken, wenn der Verlust wie ein Erdbeben durch unsere Herzen geht?
Die Welt da draußen hebt gerade wieder an zu feiern, das ist eine professionelle Angelegenheit, das läuft auf Schienen, wir müssen keine Bedenken haben. Wir müssen uns keinen Deut darumscheren, die Welt dreht sich mit ausreichender Wucht. Der Verlust unseres lieben Freundes fällt da draußen nicht in’s Gewicht, da draußen ist Tagesgeschäft, wir sind so viele, so viele.
Aber drinnen, drinnen klafft die Lücke, in jeder noch so kleinen Spalte klemmt eine Erinnerung, eine Lebensnotiz, ein Bild, Klänge. Fassen wir zusammen hin, so müssen wir lachen, können lachen. Wir schmecken den gemeinsam getrunkenen Schnaps, wärmen uns feixend an den Momenten, als wir der Sterblichkeit den Arsch hingehalten hatten. Gehen wir alleine auf die Suche, schnürt es uns den Hals, und wenn wir Glück haben, können wir weinen wie ein Kind.
Unser lieber Freund hatte bei aller Neugier und Experimentierfreudigkeit ein gutes Gespür für und ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Traditionen. Er hatte sich die Weihnachtssause damals mit ausgedacht, hat auf dem manchmal schwankenden Kahn immer rechtzeitig mit auf der Brücke gestanden, da war kein Weg zu weit.
Keiner weiß, wohin sich unser Bewusstsein verzieht, wenn unsere Physis den Betrieb einstellt. Unser Herz jedenfalls sagt uns, dass wir da was richtig machen könnten, wenn wir erst recht auf die Bühne gehen, wenn wir es krachen lassen, ganz gediegen und in aller bester Erinnerung und in seinem Sinne.

Du hast es geschafft, wir müssen weiter…this one’s for you!

DIE NEGERLÄNDER  – IN MEMORIAM  NORBERT VOLLATH

Am Donnerstag, 1. Oktober 2015, ist der Saxofonist, Bassklarinettist und  Klangforscher Norbert Vollath in seiner zweiten Heimat Irland  unerwartet gestorben.

 

Wir verabschieden uns von einem großartigen Menschen, wunderbaren Musiker und guten Freund.

 

am

Dienstag 17. November 2015 |  20.00 Uhr

 

im

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Besetzung

 

Heinz Grobmeier – sax, Eigenbauten

Bertl Wenzl – sax

Roland Biswurm – dr

Mike Reisinger – sax, bcl

 

Rainer Hofmann – p

Fredy Granzer – acc

Anka Draugelates – va, voc

Markus Stark – g, e-b

Georg Janker – b

Sepp Fischer – trb, voc

Thomas Hahner – Kora, Khaen

Karl Krieg – Texte

Bernhard Setzwein – Texte

 

 

THE ROSTMOND ORCHESTRA & THE BLOWING SANTA CLAUSES | X-MAS CONCERT 2014

WAS SOLL MAN DA NOCH SAGEN ?!

 

Dienstag 23. Dezember 2014 um 20.00 Uhr

Veranstaltungsort:Jazzclub im Leeren Beutel

Veranstalter:Jazzclub Regensburg e.V.

 

Weblink:

http://www.jazzclub-regensburg.de/programm/programmvorschau/detail/rostmondorchestra-the-blowing-santa-clauses-5.html

 

Besetzung:Sepp Fischer – trb, voc
Norbert Vollath – sax, bcl
Bertl Wenzl – sax
Markus Hierl – g
Tom Eyiip – g
Rainer J. Hofmann – p, acc
Michael Straube – b
Dirk Pätzold – dr

 

Neulich, im Supermarkt, da saß ein Engel an der Kasse. Das männliche Erdenvolk stand in der Schlange (sic!), alle Blicke waren unverwandt geheftet auf diesen leuchtenden Ausbund von Anmut (und dessen sekundäre Geschlechtsmerkmale). Gänzlich unzerschundene Hände hievten behutsam Verbrauchsmaterialien über den Scanner, der darob nicht mehr piepte, sondern eher seufzte unter den himmlischen Gesten. Es war eine echte Herausforderung, sich auf seinen Einkauf zu konzentrieren und mit distinguierter Distanz und höflicher Formel den Zahlungsvorgang abzuwickeln.

Es gibt sie also doch, dachte ich bei mir, sie mischen sich an unglaublichen Stellen in das Irdische ein und tun so, als wär gar nix, und hat man einmal einen getroffen, so summt es einem nach im Hirn bis weit über den trostlosen Parkplatz hinaus. Leider war das ein Einzelfall, seither fand und finde ich an den Kassen nur noch wie gewohnt den hässlichen Abdruck pseudofestlich verbrämter Konsumgewohnheiten: Ab September Schokonikoläuse und Lebkuchen! Wut schäumt auf, das dringende Bedürfnis, ES anders zu machen, aber was ist ES, und wo soll man hinhauen?

Letzten Endes läuft es doch wieder auf eine Musiktherapie hinaus, nichts bietet so viel Gelegenheit zu schlagen und zu schreien wie ein Konzert der besonderen Art. Die Besetzung ist stabil, das Ritual gerettet und mit ihm die Menschheit und der ganze Rest. Hirt bedeutet im Bayerischen auch und besonders hart, also: Kommet, ihr Hirten, und haltet die Augen auf, bitte auch an Supermarktkassen.

THE WALRUS

As guest musician on the recent Walrus-Album, 2014"HOWLIN' REED"Tom Eyiip | vocals; guitars
Peter Wenk | piano; organ
Michael Straube | e-bass; double bass
Dirk Pätzold | drums
Guests:
Markus Stark | vocals; guitars
Bertl Wenzl |  SaxophoneSepp Fischer | tromboneUlla Niedermeier | voc

THE ROSTMOND ORCHESTRA & THE BLOWING SANTA CLAUSES

LIVE AT JAZZCLUB REGENSBURG, 23RD, DEC EVERY YEAR

Date:

Mon , Dec, 23rd 2013 at Jazzclub im Leeren Beutel, Regensburg, Germany

 

Line Up:

 

Sepp Fischer – trb, voc
Norbert Vollath – sax, bcl
Bertl Wenzl – sax
Markus Hierl – g
Tom Eyiip – g
Rainer J. Hofmann – p, acc
Michael Straube – b
Dirk Pätzold – dr

ROSTMOND ORCHESTRA

CD "YOU DIDN'T SHOW UP YESTERDAY", 2001

Line Up:sepp fischer – vocrainer j. hofmann – acc, cl, p, harmoniumtom eyiip – gmarkus hierl – gpeter eichhammer – bguests:roland h.h. biswurm – percandy scheffel – trpbertl wenzl – sax, tubanorberth vollath – bcl, sax__

 

ECCENTRIC MUSIC FROM CONCEALED CHAMBERS

RostMondOrchestra presents second album »you didn‘t show up yesterday« 9, Feb 2001 in the »Leerer Beutel« in Regensburg 

REGENSBURG. »Comfortable brittleness«, a favourite musical feature of Rainer J. Hofmann, 34 year old musician and side-line pharmacists from Regensburg. The paraphrase stands for life‘s drapery, mood, sensation, or simply tales to be told. Tom Waits‘ music appears to be »comfortably brittle« and thus beautiful in its gloomy and somehow lost character. Nevertheless critics are about to discuss whether Tom Waits ist still pathetically creative or merely a well-known family father. Any way, he has gone through some development. And so has the RostMondOrchestra whose debut album »sleeping on stones again« from 1997 delighted Waits fans with relationship in sound and matter. Therefore the group‘s new album which will be presented 9, Feb 2001 in the »Leerer Beutel« in Regensburg does not completely break up with Tom Waits but it is much more distant to him. »You didn‘t show up yesterday« is the title of the quintet‘s second album containing the musical work of Hofmann (accordeon, pumporgan, piano, clarinet), Sepp Fischer (vocals), Tom Eyiip (guitar), Peter Eichhammer (bass) and Markus Hierl (guitar). In comparison to 1997 there are among others no drums. According to Hofmann »…it had after all a challenging effect on playing skills and quality…«. Each musician comes out more clearly, there is no more space for a lack of musical precision. In fact there is no loss in rhythm. And finally there still are a few percussion like beating sounds on the CD, played by Roland HH Biswurm on pieces of junk and hubcaps - whatever you may trip over out in the countryside.
Hofmann who - together with Peter Eichhammer - wrote all the songs tried to find convenient places to do the recording, e.g. in Wildenberg Castle at Roland HH Biswurm‘s place, in an empty room above the JazzClub, in »Hesperidengarten« or in the lonely farm house at Wolfred Zierl‘s place close to Lanquaid. According to Hofmann who by dealing with radio plays or the »NOSTRADIM« project developed a sensuality for rooms and sounds, the places and the music should mutually »engage«, should be »inhalable«. The unusual environments brought along some surprises - an impulsive attempt to play on an oddly silent trombone ended in finding a wasps‘ nest inside -, they brought together musicians »beyond the polite but resultless hellos in the street«. Therefore we find Norbert Vollath (bassclarinet) as well as Andy Scheffel (trumpet) and Bertl Wenzl (saxophone) on the record. The debut album of the RostMondOrchestra delighted both critics and audience, deservedly. Fortunately the second CD is different in character but as successful. Where there were pop elements clearing the way for the Waits-like singing of Sepp Fischer before, we now hear a dominating influence of jazz and folk sometimes playfully ensnaring Fischers heavy sound in the middle. »Regarding our skills at that time the first album was a good success« resumes Hofmann. Now the band has gone through some years, its music has become more obstinate and therefore more colourful, it now is beyond pop and »closer to chamber music«. But don‘t imagine the chambers to be neat and comfortable. We talk about the chambers in the very back, down, beside, gloomy, choked in smoke, cranky. It is those chambers in which the shiny surface of beauty finds its brittle truth.

mario kunzendorf

PETER WEH'S CLEECH

Big Band Project at the "Night of the Big Bands", Dec 9th, 1999, at Jazzclub Leerer Beutel, Regensburg, Germany

Line Up:Clemens Klimczok - asBertl Wenzl - tsNorberth Vollath - ts, bclHeinz Grobmeier - barit. sAndy Scheffel - trp, flugelhornSepp Fischer - trbVolker Rinza - tubaPatrick Ried - gManfred Schimchen - gThomas May - bRoland H.H. Biswurm - drPeter Wenk p, keyyboard voc_______________________Das Projekt "Peter Weh's Cleech" wurde im Januar '99 im Rahmen des Negerländer-Festivals als konstruktivistischer Gegenpart zum vorwiegend frei agierenden "Roots Arkestra" in der "Nacht der Bigbands" aus der Taufe gehoben. Jetzt erlebt die 12-köpfige Formation ihre eigentliche Konzertpremiere!Der Bandleader, der Regensburger Musiker und Sprachperformer Peter Wenk möchte seine Gruppe nicht als "Bigband" im herkömmlichen Sinn verstanden wissen, weil er eben nicht vom Jazz, sondern von der E-Musik und konzeptionellen Rockmusik herkommt. So erinnern seine Kompositionen und Arrangements natürlich kaum an klassische Größen des Bigband-Jazz, sondern in ihrer formalen Flexibilität und ihrem freiverfügenden Mix aus zeitgemäßen und unzeitgemäßen Anleihen eher an die Experimente eines Polystilisten wie Frank Zappa.

ROSTMOND ORCHESTRA

CD "SLEEPING ON STONES AGAIN", 1997

Line Up:sepp fischer – voc, trpclemens klimczok - astom eyiip - gmatthias müller – grainer j. hofmann – acc, organpeter eichhammer – buli ederer – dr

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